
Amaranth
Amaranth ein
glutenfreies Pseudogetreide, das seinen Ursprung in Südamerika hat. Die kleinen Samen haben einen nussigen Geschmack. Es kann gekocht als Beilage, in Aufläufen oder als Patties verwendet werden. Es gibt auch eine gepuffte Form, die gerne in Müslis, Power Balls oder Müsliriegeln eingesetzt wird.
In Amaranth steckt viel Calcium, das unsere Knochen schützt, stärkt und somit dem Entstehen Osteoporose vorbeugen kann.
Der hohe Anteil an Eisen in Amaranth fördert die Blutbildung sowie den Transport von Sauerstoff im Körper und unterstützt das Immunsystem positiv. Kombiniert mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln wird die Aufnahme dieses Mineralstoffes verbessert.
Mit Amaranth werden unsere Nerven mit dem Mineralstoff Magnesium ausreichend versorgt, und kann daher bei stressigen Situationen helfen. Aber auch für Sportler, die sehr leistungsfähig sein möchten, ist Amaranth ein wunderbares Lebensmittel, das Kraft und Muskelarbeit unterstützt.
Mit seinem hohen Anteil an Tryptophan, das die Vorstufe des Glückshormons Serotonin ist, hat Amaranth außerdem einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung und das Wohlbefinden. Es kann ebenfalls die geistige Leistungsfähigkeit steigen.
Amaranth ist zudem ein sehr guter Lieferant für gesundes pflanzliches Eiweiß. Mit seiner Eiweiß-Zusammensetzung ist es dem tierischen Eiweiß sehr ähnlich. Es fördert den Muskelaufbau, unterstützt den Organismus bei der Reparatur der Muskeln und kann sie fit halten.
Der hohe Anteil an gesunden ungesättigten Fettsäuren unterstützt stabiler Cholesterinspiegel.
Die wenigen Kohlenhydrate, die in den Amaranth-Körnern stecken, können vom Organismus leicht in Energie umgewandelt werden. Der positiv hohe Ballaststoffanteil sättigt langfristig und hält die Darmflora gesund. Das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, kann somit gesenkt werden. Eine gesunde Darmflora hilft dem Organismus, Krebszellen zu vernichten. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken.
Auch Bluthochdruck kann mit dem Verzehr von Amaranth gesenkt werden.
Da Amaranth glutenfrei ist, können Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit hier ohne Probleme zugreifen.
Ein regelmäßiger Verzehr kann chronische Kopfschmerzen und Migräneanfälle lindern.
Doch Amaranth kann auch die Aufnahme und Verwertung von Eiweiß, manchen Mineralstoffen und auch von Vitaminen aus der Nahrung hemmen.
Sein Geschmack ist leicht nussig. Gewaschener Amaranth muss mit der dreifachen Menge an Wasser 30 Minuten gekocht werden.
Achtung:
Amaranth sollte vor jedem Verzehr gewaschen werden, da sich in den Randschichten Gerbstoffe befinden, die die Aufnahme von Vitaminen verhindern können.
Dieses Pseudogetreide darf von Babys (bis mindestens 12 Monaten) auf keinen Fall gegessen werden.
Denn Amaranth beinhaltet verschiedene Stoffe, durch die Babys Schwierigkeiten haben, notwendige Nährstoffe aufzunehmen. Das kann dazu führen, dass ihre Entwicklung und ihr Wachstum beeinträchtigt wird.
Amaranth kann z.B. die Verdauung belasten, da der Verdauungstrakt von Säuglingen noch nicht voll ausgereift ist. Die Babys reagieren empfindlicher auf die Bitterstoffe, die in Amaranth stecken.
Amaranth weist einen hohen Anteil an Oxalsäure auf. Dieser ist zu hoch für Babys. Es besteht die Möglichkeit, das die Nieren von Säuglingen zu stark belastet werden.
