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Gesundheitslexikon

Pseudogetreide gehört botanisch nicht zur Kategorie Gräser. Es wird aber ähnlich verwendet und kann ebenfalls gekocht gegessen werden. Pseudogetreide ist glutenfrei.

Amaranth
(Kochzeit 20 Minuten)

Amaranth ein glutenfreies Pseudogetreide, das seinen Ursprung in Südamerika hat. Die kleinen Samen haben einen nussigen Geschmack. Es kann gekocht als Beilage, in Aufläufen oder als Patties verwendet werden. Es gibt auch eine gepuffte Form, die gerne in Müslis, Power Balls oder Müsliriegeln eingesetzt wird.

Dieses Pseudogetreide darf von Babys (bis mindestens 12 Monaten) auf keinen Fall gegessen werden.

Weitere Information unter…

Amaranth gepoppt


Gepoppter Amaranth besteht aus Amaranthkörnern, die in einer Pfanne ohne Fett so lange erhitzt werden, bis die Körner aufplatzen.

Sie können als Fertigprodukt gekauft werden.

In der Küche finden sie Verwendung in: Müslis, Snacks, als Topping in Salaten, Bowls, Suppen, Obstsalaten, Power-Balls, Füllungen, Patties,

Buchweizen (Körner getrocknet)
(Kochzeit 10 Minuten)

Buchweizen gehört botanisch nicht zu den Getreidesorten, sondern zu den Knöterichgewächsen, daher wird es als Pseudogetreide aufgelistet.

Er gilt als Superfood und ist extrem vielseitig verwendbar.

Buchweizen enthält kein Gluten.

Weitere Informationen unter…

Quinoa
(Kochzeit 12 Minuten)

Quinoa ein nährstoffreiches Pseudogetreide ohne Gluten. Seinen Ursprung hat er aus Südamerika. Sein Geschmack ist mild-erdig-nussig. Seine Außenhülle ist knackig, wobei sein Kern weich ist. Im Handel ist Quinoa als weißes (milder Geschmack, etwas weich im Biss), rotes (nussiger und kräftiger Geschmack, bissfest), oder schwarzes (sehr intensiver Geschmack, stärkste Knackigkeit im Biss) Korn erhältlich.

Dieses Pseudogetreide darf von Babys (bis mindestens 12 Monaten) auf keinen Fall gegessen werden.

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(Einweichzeit 12 Stunden – Garzeit 30 Minuten)

Der Geschmack vom Weizenkorn ist mild, leicht und süßlich-nussig. 

Seine Konsistenz nach dem Kochen ist fest, leict elastisch mit einem angenehmen Biss.

Das Weizenkorn ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Folsäure
    wichtig für die Zellteilung
    Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Mangan
    Wichtig für den Aufbau von Knorpel, Knochen und Bindegewebe
    Unterstützt die Energiegewinnung der Zellen
    Unterstützt den Stoffwechsel
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Vitamin E
    Repariert Zellschäden
    Entzündungshemmend
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Diese Nährstoffe stecken nur in dem vollen Korn. Stark verarbeitete Weißmehlprodukte liefern nur „leere Kalorien“ ohne hochwertige Nährstoffe, da die wertvolle Schale und der Keimling entfernt worden sind. Daher sollten immer Vollkornvarianten gewählt werden.

Achtung:
Das Weizenkorn beinhaltet Gluten. Dies kann zu einer Unverträglichkeit führen und eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut auslösen.

Das Einweichen von Weizenkörnern vor dem Kochen ist wichtig, da es das Korn gesund und bekömmlich werden lässt. Kornmenge in dreifacher Menge Wasser 12 Stunden einweichen. Anschließend in frischem Wasser 30 Minuten kochen.

Wird das Weizenkorn mit Milchprodukten, Hülsenfrüchten oder Ei kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche findet es Verwendung in: Pfannengerichten, Bowls, Salaten, Eintöpfen, Suppen.

Weizenmehl
Bei allen Mehlen gibt es eine Type-Bezeichnung, die den Mahlgrad des Korns benennt.
• Je niedriger die Zahl, desto feiner ist das Mehl
• Je höher die Zahl, desto mehr Schalenanteil
• Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe
• Je höher die Zahl, desto geschmackvoller
• Je höher die Zahl, desto dunkler das Mehl
Je niedriger die Zahl, desto eher geeignet zum Backen

 

(Einweichzeit 12 Stunden – Garzeit 30 Minuten)

Sein Geschmack ist intensiv kräftig-herzhaft würzig.

Als Mehl gibt Roggen Brotsorten einen herzhaften Geschmack.

Roggen ist reich an:

  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Vitamin E
    Repariert Zellschäden
    Entzündungshemmend
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Roggen enthält Gluten, ist aber glutenärmer als Weizen.

Achtung:
Bei einem Reizdarmsyndrom kann Roggen starke Blähungen, Krämpfe oder Durchfall verursachen, da die enthaltenen Kohlenhydrate im Dickdarm gären können.
Die Ballaststoffdichte kann bei manchen Menschen eine Überforderung für den Darm sein. Verdauungsprobleme sind die Folge.

Wird das Roggenkorn mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche findet das Korn Verwendung in: Suppen, Eintöpfen, Salaten, Pfannengerichten, Aufläufen, als Beilage, Fleischersatz, Patties.

In der Küche findet das Mehl Verwendung in: Broten, Teigwaren, Blinis, Pfannkuchen.

Roggenmehl
Bei allen Mehlen gibt es eine Type-Bezeichnung, die den Mahlgrad des Korns benennt.
• Je niedriger die Zahl, desto feiner ist das Mehl
• Je höher die Zahl, desto mehr Schalenanteil
• Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe
• Je höher die Zahl, desto geschmackvoller
• Je höher die Zahl, desto dunkler das Mehl
Je niedriger die Zahl, desto eher geeignet zum Backen

Perlgraupen sind fein verarbeitete Graupen.
Ihre Kochzeit beträgt 20 Minuten.

Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner. Da sie keinen äußeren Kern mehr haben, sind sie weniger nährstoffreich als das ganze Gerstenkorn. Das macht sie aber auch bekömmlicher und leichter verdaulich.
Graupen haben unterschiedliche Namen, die sich auf ihre Form und Größe beziehen.

Ihr Geschmack ist dezent nussig. Die Konsistenz ist weich mit einem angenehmen Biss.

Graupen sind reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Graupen sind glutenhaltig.

Werden Graupen mit Hülsenfrüchten und/oder mit Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche finden Graupen Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Pfannengerichten, als Risotto.

Die Kochzeit beträgt 30 Minuten in doppelter Menge Wasser.

(frischer Mais – keine Einweichzeit – Garzeit ca. 20 Minuten)
(getrockneter Mais – 12 Stunden Einweichzeit – Garzeit 10 Minuten)
(Popkorn-Mais kann direkt in dem Topf gegart werden)

Mais zählt botanisch zum Getreide. In der Küche wird der Zuckermais verarbeitet.
Der Körnermais wird zu Mehl, Grieß (Polenta) oder als Öl verarbeitet.

Mais ist glutenfrei.

Sein Geschmack ist süßlich. Seine Konsistenz ist knackig-saftig.
Je frischer der Mais ist, umso süßer schmeckt er.

Mit seinen sekundären Pflanzenstoffen Lutein und Zeaxanthin kann Mais das Risiko senken, an altersbedingten Augenerkrankungen wie Makuladegeneration zu erkranken.

Mais ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Folsäure
    wichtig für die Zellteilung
    Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Vitamin C
    Wichtig für das Immunsystem

Frischer oder Tiefkühl-Mais enthält mehr gesunde Nährstoffe als Dosenware, der meist Zucker und Salz zugefügt sind.
Zudem hat frischer Mais weniger Kalorien als das getrocknete Korn, das wiederum mehr Eiweiß und Ballaststoffe enthält.

Wird Mais mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

Zubereitung frischer Mais: gesäubert ca. 20 Minuten dämpfen, so bleiben die wichtigen gesunden Nährstoffe erhalten, und der Geschmack bleibt angenehm süß.

In der Küche findet Mais Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Currys, Bowls, Chili con/sin Carne, Pfannengerichten, Patties, als ganze Kobel, zum Grillen.
Als Polenta
Als Maisbrot
Als Tortillas – Tacos

(Kochzeit 30 Minuten)

Kamut ist ein Urgetreide mit einer hohen Nährstoffdichte. Sein Korn ist ca. doppelt so groß wie das Weizenkorn. Der Name ist geschützt und steht für einen biologischen Anbau ohne Gentechnik.

Es hat einen angenehmen nussig-feinen Geschmack mit einem festen, buttrigen Biss.

Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien kann Kamut die Zellen vor Freien Radikalen schützen. Kamut besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und kann somit chronischen Krankheiten vorbeugen.

Kamut ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Selen
    Schützt Körperzellen vor Freien Radikalen
    Unterstützt die Funktion der Schilddrüse
    Stärkt das Immunsystem
    Ist Entzündungshemmend
    Unterstützt einen gesunden Stoffwechsel
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Vitamin E
    Repariert Zellschäden
    Entzündungshemmend
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Kamut versorgt den Organismus mit mehr und hochwertigerem Eiweiß als andere Getreidesorten. So kann es den Organismus bei Muskelaufbau und Zellstoffwechsel fantastisch unterstützen.

Achtung:
Kamut kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Kamut muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Kamut kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl kann fast überall an Stelle von Weizen verwendet werden.

Kamut findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Eintöpfen, Suppen.

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