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Gesundheitslexikon

(Kochzeit 30 Minuten)

Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner. Da sie keinen äußeren Kern mehr haben, sind sie weniger nährstoffreich als das ganze Gerstenkorn. Das macht sie aber auch bekömmlicher und leichter verdaulich.
Graupen haben unterschiedliche Namen, die sich auf ihre Form und Größe beziehen.

Ihr Geschmack ist dezent nussig. Die Konsistenz ist weich mit einem angenehmen Biss.

Graupen sind reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Graupen sind glutenhaltig.

Werden Graupen mit Hülsenfrüchten und/oder mit Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche finden Graupen Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Pfannengerichten, als Risotto.

Die Kochzeit beträgt 30 Minuten in doppelter Menge Wasser.

(Kochzeit 10 Minuten)

Bei der Goldhirse ist die harte Schale bereits entfernt.

Sie hat einen milden, nussigen Geschmack.

Da Goldhirse einen nennenswerten Anteil an Antioxidantien beinhaltet, kann dieses Getreide die Körperzellen vor Freien Radikalen schützen und entzündungshemmend wirken.

Goldhirse ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffe
    nur gering vorhanden, darum sollte Goldhirse mit ballaststoffreichen Lebensmitteln kombiniert werden (Gemüse, Salat)
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Kieselsäure
    Unterstützt die Konzentration
    Fördert die Elastizität des Bindegewebes
    Fördert die Gesundheit von Haaren und Nägeln
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn

Achtung:
Hirse enthält Substanzen, die die Jodaufnahme in der Schilddrüse blockieren können. Darum ist ein zu häufiger bzw. regelmäßiger Verzehr bei einem bereits bestehenden Jodmangel nicht geeignet.
Auch hier gilt eine ausgewogene Ernährung.

Hirse ist glutenfrei und leicht bekömmlich.

Um den hochwertigen Nährstoff Eisen besser aufnehmen zu können, sollte Hirse mit Vitamin C (Paprika, Brokkoli, gerne auch etwas Zitronensaft) kombiniert werden.

Wenn Goldhirse mit Hülsenfrüchten kombiniert wird, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

Goldhirse wird in der doppelten Menge Wasser 10 Minuten gekocht, anschließend noch etwas quellen lassen. Dabei sollte die Hirse nicht gerührt werden, da sie sonst eine matschige Struktur erhält.

Goldhirse findet in der Küche Verwendung in: Gemüsepfannen, Gurrys, Patties, Salaten, als Beilage (Reisersatz), Füllung.

(Kochzeit 45 Minuten)

Gerste ist ein ganzes Getreidekorn und nährstoffreicher als sein geschliffenes Innere (Graupen). Gerste hat einen kräftig nussigen Geschmack.
Das Gerstenkorn kann gekocht gegessen werden. Oft wird es auch mit Reis verglichen. Nach dem Kochen behält es seine Form mit einer bissfesten Struktur.

Mit ihrem hohen Nährstoffanteil gehört Gerste zum regionalen Superfood. Es ist in der Lage, Cholesterin im Darm so zu binden, dass der Cholesterinspiegel im Blut reguliert und gesenkt werden kann.

Gerste ist der beste Lieferant von resistenter Stärke. Dies gilt vor allem für Vollkorngerste oder grob geschrotete Gerste.

Gerste ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Selen
    Schützt Körperzellen vor Freien Radikalen
    Unterstützt die Funktion der Schilddrüse
    Stärkt das Immunsystem
    Ist Entzündungshemmend
    Unterstützt einen gesunden Stoffwechsel
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Achtung:
Gerste kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Gerste muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Gerste findet in der Küche Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, als Risotto, Beilage.

Gerste wird in der dreifachen Salzwassermenge
ca. 45 Minuten geköchelt. Anschließend mit geschlossenem Deckel 5 Minuten quellen lassen.

(Auch Freekeh genannt)
(Kochzeit ganzes Korn 40 Minuten, gebrochenes Korn 20 Minuten)

Gerösteter grüner Weizen ist ein Hartweizen, der vor der eigentlichen Reife geerntet wird. Zur besseren Haltbarkeit wird das Getreide über offenem Feuer geröstet. Daher rührt der rauchig-nussige Geschmack des Getreides. Seine Konsistenz ist bissfest.

Gerösteter grüner Weizen liefert mehr gesunde Proteine und Ballaststoffe als Reis oder Quinoa. Dieses Getreide ist vor allem für Diabetiker gut geeignet.

Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien unterstützt gerösteter grüner Weizen den Organismus bei der Bekämpfung von Freien Radikalen und wirkt entzündungshemmend.
Gerösteter grüner Weizen enthält Gluten, da es eine Weizensorte ist.

Gerösteter grüner Weizen ist reich an:

  • Proteinen
    exzellente Energiequelle
  • Ballaststoffen
    halten den Blutzuckerspiegel stabil
    verhindern Heißhungerattacken
    sorgen für eine längere Sättigung
    Unterstützen das Wachstum gesunder Darmbakterien
    halten die Darmflora gesund
    unterstützen eine gute Verdauung
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
    Unterstützt das Immunsystem
    Magnesium
    Unterstützt eine gesunde Muskulatur
    Sorgt für ein ausgeglichenes Nervensystem
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem

Achtung:
Gerösteter grüner Weizen kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Gerösteter grüner Weizen muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Wird dieses Getreide mit Hülsenfrüchten kombiniert, können die gemeinsamen Nährstoffe besser aufgenommen werden, und die Proteinaufnahme wird maximiert.

Gerösteter grüner Weizen wird wie Reis zubereitet. Das ganze Korn benötigt eine Kochzeit von ca. 40 Minuten, das gebrochene Korn benötigt nur ca. 20 Minuten. Das Getreide verträgt sich gut mit kräftigen Gewürzen.

Gerösteter grüner Weizen findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Currys, Suppen, Eintöpfen, als Füllung von Gemüse.

(Auch gerösteter grüner Weizen genannt)
(Kochzeit ganzes Korn 40 Minuten, gebrochenes Korn 20 Minuten)

Freekeh ist ein Hartweizen, der vor der eigentlichen Reife geerntet wird. Zur besseren Haltbarkeit wird das Getreide über offenem Feuer geröstet. Daher rührt der rauchig-nussige Geschmack des Getreides. Seine Konsistenz ist bissfest.

Freekeh liefert mehr gesunde Proteine und Ballaststoffe als Reis oder Quinoa. Dieses Getreide ist vor allem für Diabetiker gut geeignet.

Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien unterstützt Freekeh den Organismus bei der Bekämpfung von Freien Radikalen und wirkt entzündungshemmend.
Freekeh enthält Gluten, da es eine Weizensorte ist.

Freekeh ist reich an:

  • Proteinen
    exzellente Energiequelle
  • Ballaststoffen
    halten den Blutzuckerspiegel stabil
    verhindern Heißhungerattacken
    sorgen für eine längere Sättigung
    Unterstützen das Wachstum gesunder Darmbakterien
    halten die Darmflora gesund
    unterstützen eine gute Verdauung
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
    Unterstützt das Immunsystem
    Magnesium
    Unterstützt eine gesunde Muskulatur
    Sorgt für ein ausgeglichenes Nervensystem
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem

Achtung:
Freekeh kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Freekeh muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Wird dieses Getreide mit Hülsenfrüchten kombiniert, können die gemeinsamen Nährstoffe besser aufgenommen werden, und die Proteinaufnahme wird maximiert.

Freekeh wird wie Reis zubereitet. Das ganze Korn benötigt eine Kochzeit von ca. 40 Minuten, das gebrochene Korn benötigt nur ca. 20 Minuten. Das Getreide verträgt sich gut mit kräftigen Gewürzen.

Freekeh findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Currys, Suppen, Eintöpfen, als Füllung von Gemüse.

(Kochzeit 45 Minuten)

Emmer ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten der Welt.

Sein Geschmack hat ein kräftiges, würzig-nussiges Aroma und ist bissfest.

Das Emmerkorn kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl* kann in fast allen Zubereitungen an Stelle von Weizen verwendetet werden.

Emmer ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Vitamin E
    Repariert Zellschäden
    Entzündungshemmend
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Achtung:
Emmer muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen, vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Werden Emmerkörner zum Beispiel mit Hülsenfrüchten oder Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich besser aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche findet Emmer Verwendung in: Suppen, Eintöpfen, Risotto, Bowls, Currys, Salaten.

Emmerkörner werden in doppelter Menge Salzwasser ca. 45 Minuten gekocht. Möchtest du sie weniger al dente verzehren, lasse sie mit geschlossenem Deckel noch weitere ca. 15 Minuten quellen.
Möchtest du ihr Aroma verstärken, röste sie vor dem Kochen kurz in etwas Olivenöl an, bis sie duften. Anschließend mit heißer Flüssigkeit ablöschen.

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