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Gesundheitslexikon

Perlgraupen sind fein verarbeitete Graupen.
Ihre Kochzeit beträgt 20 Minuten.

Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner. Da sie keinen äußeren Kern mehr haben, sind sie weniger nährstoffreich als das ganze Gerstenkorn. Das macht sie aber auch bekömmlicher und leichter verdaulich.
Graupen haben unterschiedliche Namen, die sich auf ihre Form und Größe beziehen.

Ihr Geschmack ist dezent nussig. Die Konsistenz ist weich mit einem angenehmen Biss.

Graupen sind reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Graupen sind glutenhaltig.

Werden Graupen mit Hülsenfrüchten und/oder mit Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche finden Graupen Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Pfannengerichten, als Risotto.

Die Kochzeit beträgt 30 Minuten in doppelter Menge Wasser.

(frischer Mais – keine Einweichzeit – Garzeit ca. 20 Minuten)
(getrockneter Mais – 12 Stunden Einweichzeit – Garzeit 10 Minuten)
(Popkorn-Mais kann direkt in dem Topf gegart werden)

Mais zählt botanisch zum Getreide. In der Küche wird der Zuckermais verarbeitet.
Der Körnermais wird zu Mehl, Grieß (Polenta) oder als Öl verarbeitet.

Mais ist glutenfrei.

Sein Geschmack ist süßlich. Seine Konsistenz ist knackig-saftig.
Je frischer der Mais ist, umso süßer schmeckt er.

Mit seinen sekundären Pflanzenstoffen Lutein und Zeaxanthin kann Mais das Risiko senken, an altersbedingten Augenerkrankungen wie Makuladegeneration zu erkranken.

Mais ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Folsäure
    wichtig für die Zellteilung
    Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Vitamin C
    Wichtig für das Immunsystem

Frischer oder Tiefkühl-Mais enthält mehr gesunde Nährstoffe als Dosenware, der meist Zucker und Salz zugefügt sind.
Zudem hat frischer Mais weniger Kalorien als das getrocknete Korn, das wiederum mehr Eiweiß und Ballaststoffe enthält.

Wird Mais mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

Zubereitung frischer Mais: gesäubert ca. 20 Minuten dämpfen, so bleiben die wichtigen gesunden Nährstoffe erhalten, und der Geschmack bleibt angenehm süß.

In der Küche findet Mais Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Currys, Bowls, Chili con/sin Carne, Pfannengerichten, Patties, als ganze Kobel, zum Grillen.
Als Polenta
Als Maisbrot
Als Tortillas – Tacos

(Kochzeit 30 Minuten)

Kamut ist ein Urgetreide mit einer hohen Nährstoffdichte. Sein Korn ist ca. doppelt so groß wie das Weizenkorn. Der Name ist geschützt und steht für einen biologischen Anbau ohne Gentechnik.

Es hat einen angenehmen nussig-feinen Geschmack mit einem festen, buttrigen Biss.

Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien kann Kamut die Zellen vor Freien Radikalen schützen. Kamut besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und kann somit chronischen Krankheiten vorbeugen.

Kamut ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Selen
    Schützt Körperzellen vor Freien Radikalen
    Unterstützt die Funktion der Schilddrüse
    Stärkt das Immunsystem
    Ist Entzündungshemmend
    Unterstützt einen gesunden Stoffwechsel
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Vitamin E
    Repariert Zellschäden
    Entzündungshemmend
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Kamut versorgt den Organismus mit mehr und hochwertigerem Eiweiß als andere Getreidesorten. So kann es den Organismus bei Muskelaufbau und Zellstoffwechsel fantastisch unterstützen.

Achtung:
Kamut kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Kamut muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Kamut kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl kann fast überall an Stelle von Weizen verwendet werden.

Kamut findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Eintöpfen, Suppen.

Hartweizenkorn (getrocknet)
(Einweichzeit 12 Stunden – Garzeit 30 Minuten)

 

Das Hartweizenkorn ist ein besonders hartes Korn, mit einem hohen Gehalt an Gluten. Seine Farbe ist glasig (Bernsteinähnlich).

Sein Geschmack ist herzhafter, kräftig-nussiger als das einfache weiche Weizenkorn. Seine Konsistenz ist bissfest und behält seine Struktur.

Hartweizen versorgt den Organismus mit vielen Nährstoffen und schenkt langanhaltend Energie. Die meisten Vitalstoffe befinden sich in den Randschichten des Korns.

Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien schützt das Korn die Zellen vor Freien Radikalen.

Hartweizenkorn ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Folsäure
    wichtig für die Zellteilung
    Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende
  • Kalium
    Reguliert den Blutdruck
    Wichtig für starke Knochen
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

Aus diesem Korn wird meist Hartweizengrieß, Couscous und Bulgur hergestellt.
Seltener wird daraus Mehl gemahlen, das sich sehr gut für Pizzateige oder bestimmte Brotsorten eignet.

Das Hartweizenkorn beinhaltet mehr Gluten als das weiche Weizenkorn. Dies kann zu einer Unverträglichkeit führen und eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut auslösen.

Das Einweichen von Hartweizenkörnern vor dem Kochen ist wichtig, da es das Korn gesund und bekömmlich werden lässt. Kornmenge in dreifacher Menge Wasser 12 Stunden einweichen. Anschließend in frischem Wasser (doppelte Menge) 30 Minuten kochen.

Wird das Hartweizenkorn mit viel Gemüse kombiniert, erhöhen sich die einzelnen gesundheitlich wichtigen Komponenten. Mit Hülsenfrüchten, Milchprodukten (vor allem Parmesan bei Pasta) oder Ei kombiniert kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

In der Küche findet das Korn Verwendung in: Pfannengerichten, Salaten, als Reisersatz, Beilage.

In der Küche findet das Mehl Verwendung in: italienischen Nudelsorten, Couscous, Bulgur, Pizzateig (Semola), Hartweizenbrot (besonders knusprig), Grießnockerln, Grießklößen.

(Kochzeit 30 Minuten)

Hafer ist ein heimisches Superfood und gilt als die gesündeste Getreideart überhaupt.

Hafer hat einen mild-aromatischen, süßlichen Geschmack.

Hafer ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen Freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
  • Zink
    Unterstützt das Immunsystem
    Fördert die Wundheilung
    Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten

In eingeweichter Form kann der Organismus die Mineralstoffe des Haferkorns besser aufnehmen.

Das Haferkorn kann in gekochter Form gegessen werden.

Achtung:
Das Haferkorn kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund seiner Phytinsäure.
Das Haferkorn muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Hafer ist meist glutenfrei.

Wird Hafer (egal ob Flocken oder Körner) mit Hülsenfrüchten oder Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

Das Haferkorn wird in doppelter Menge Wasser ca. 40 Minuten gekocht. Nach dem Einweichen beträgt die Kochzeit nur noch 10 Minuten.

Haferkorn findet in der Küche Verwendung in: Risotto, Salaten, Pfannengerichten, Patties, als Fleischersatz, Eintöpfen, Suppen, 
Haferflocken für: Porridge, Müsli, mit Beeren und Milchprodukten, als Bindemittel oder Paniermehlersatz. Powerballs,

(Kochzeit 10 Minuten)

Grünkern ist unreifer Dinkel, der über Holzfeuer getrocknet wird. Er gilt als regionales Superfood.

Sein intensiv rauchig-würziges Aroma ist kräftiger als herkömmlicher Dinkel. Der gekochte Grünkern ist bissfest, sein Geschmack ist fleischähnlich, er behält seine Struktur.

Grünkern hat einen hohen Anteil an dem Glückshormon Tryptophan. Dies kann eine stimmungsaufhellende Wirkung haben.

Grünkern ist reich an:

  • Proteinen
    Wertvoll und von hoher Qualität
  • Ballaststoffen
    fördern die Verdauung
    unterstützen die positiven Darmbakterien
    sättigen langfristig
    sorgen für eine gesunde Darmflora
    entzündungshemmend
    bekämpfen freie Radikale
    regulieren den Blutzuckerspiegel
  • Eisen
    Wichtig für die Blutbildung
    Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
  • Magnesium
    Wichtig für einen guten Muskelaufbau
    Wichtig für eine gesunde Muskulatur
    Wichtig für starke Nerven
  • Phosphor
    Stabilisiert die Körperzellen
    Wichtig für starke und gesunde Knochen
    Fördert eine gesunde Gehirnfunktion
    Unterstützt ein gesundes Nervensystem
  • Vitamin B
    Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
    Wichtig für ein stabiles Nervensystem
    Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn

Achtung:
Grünkern kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Grünkern muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)

Wird Grünkern mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.

Grünkern findet in der Küche Verwendung in: Suppen, Eintöpfen, Bowls, Salaten, Gemüsepfannen, als Beilage, Risotto, Füllung (Fleischersatz).

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