Gesundheitslexikon

Dinkel (Körner getrocknet)
(Kochzeit 30 Minuten)
Dinkel hat einen intensiven, nussigen Geschmack.
Sein Korn bleibt bissfest und ist herzhaft, kernig und aromatisch.
Dinkel enthält einen hohen Anteil des Glückshormons Tryptophan. Dies kann eine stimmungsaufhellende Wirkung haben.
Das Dinkelkorn kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl* kann in fast allen Zubereitungen an Stelle von Weizen verwendetet werden.
Dinkel ist reich an:
- Proteinen
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
fördern eine gesunde Darmflora
wirken entzündungshemmend
bekämpfen freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Kieselsäure
Unterstützt die Konzentration
Fördert die Elastizität des Bindegewebes
Fördert die Gesundheit von Haaren und Nägeln - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin A
Wichtig für die Schleimhäute
Wichtig für die Stärkung des Immunsystems
Wichtig für die Augen - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Vitamin E
Repariert Zellschäden
Entzündungshemmend - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Achtung:
Dinkel kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Dinkel muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden. Danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Dinkelkörner werden im Mengenverhältnis 1:2 ca. 30 Minuten in Wasser al dente geköchelt. Erst anschließend salzen, denn sonst bleiben die Körner hart.
In der Küche findet Dinkel Verwendung in: Salaten, Bowls, Currys, Eintöpfen, Suppen, Pfannengerichten, Füllungen, als Hackfleischersatz, Beilage.
* Mehl
Bei allen Mehlen gibt es eine Type-Bezeichnung, die den Mahlgrad des Korns benennt.
• Je niedriger die Zahl, desto feiner ist das Mehl
• Je höher die Zahl, desto mehr Schalenanteil
• Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe
• Je höher die Zahl, desto geschmackvoller
• Je höher die Zahl, desto dunkler das Mehl
• Je niedriger die Zahl, desto eher geeignet zum Backen

Getreide
Unter Getreide versteht man eine Ansammlung verschiedener kultivierter Süßgräser. Alle Getreidekörner können in gekochtem Zustand gegessen werden.
Zu den Getreidesorten gehören:
Dinkel (Körner getrocknet)
(Kochzeit 30 Minuten)
Dinkel hat einen intensiven, nussigen Geschmack.
Sein Korn bleibt bissfest und ist herzhaft, kernig und aromatisch.
Dinkel enthält einen hohen Anteil des Glückshormons Tryptophan. Dies kann eine stimmungsaufhellende Wirkung haben.
Das Dinkelkorn kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl* kann in fast allen Zubereitungen an Stelle von Weizen verwendetet werden.
Dinkel ist reich an:
- Proteinen (5,5 – 6,8 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (4-9 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
fördern eine gesunde Darmflora
wirken entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Kieselsäure
Unterstützt die Konzentration
Fördert die Elastizität des Bindegewebes
Fördert die Gesundheit von Haaren und Nägeln - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin A
Wichtig für die Schleimhäute
Wichtig für die Stärkung des Immunsystems
Wichtig für die Augen - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Vitamin E
Repariert Zellschäden
Entzündungshemmend - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Achtung:
Dinkel kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Dinkel muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden. Danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Dinkelkörner werden im Mengenverhältnis 1:2 ca. 30 Minuten in Wasser al dente geköchelt. Erst anschließend salzen, denn sonst bleiben die Körner hart.
In der Küche findet Dinkel Verwendung in: Salaten, Bowls, Currys, Eintöpfen, Suppen, Pfannengerichten, Füllungen, als Hackfleischersatz, Beilage.
* Mehl
Bei allen Mehlen gibt es eine Type-Bezeichnung, die den Mahlgrad des Korns benennt.
• Je niedriger die Zahl, desto feiner ist das Mehl
• Je höher die Zahl, desto mehr Schalenanteil
• Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe
• Je höher die Zahl, desto geschmackvoller
• Je höher die Zahl, desto dunkler das Mehl
• Je niedriger die Zahl, desto eher geeignet zum Backen
Emmer (Körner getrocknet)
(Kochzeit 45 Minuten)

Emmer ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten der Welt.
Sein Geschmack hat ein kräftiges, würzig-nussiges Aroma und ist bissfest.
Das Emmerkorn kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl* kann in fast allen Zubereitungen an Stelle von Weizen verwendetet werden.
Emmer ist reich an:
- Proteinen (ca. 6 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (ca. 4 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin E
Repariert Zellschäden
Entzündungshemmend - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Achtung:
Emmer muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen, vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Werden Emmerkörner zum Beispiel mit Hülsenfrüchten oder Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich besser aufnehmen und verarbeiten.
In der Küche findet Emmer Verwendung in: Suppen, Eintöpfen, Risotto, Bowls, Currys, Salaten.
Emmerkörner werden in doppelter Menge Salzwasser ca. 45 Minuten gekocht. Möchtest du sie weniger al dente verzehren, lasse sie mit geschlossenem Deckel noch weitere ca. 15 Minuten quellen.
Möchtest du ihr Aroma verstärken, röste sie vor dem Kochen kurz in etwas Olivenöl an, bis sie duften. Anschließend mit heißer Flüssigkeit ablöschen.
Freekeh (Körner getrocknet)
(Auch gerösteter grüner Weizen genannt)
(Kochzeit ganzes Korn 40 Minuten, gebrochenes Korn 20 Minuten)

Freekeh ist ein Hartweizen, der vor der eigentlichen Reife geerntet wird. Zur besseren Haltbarkeit wird das Getreide über offenem Feuer geröstet. Daher rührt der rauchig-nussige Geschmack des Getreides. Seine Konsistenz ist bissfest.
Freekeh liefert mehr gesunde Proteine und Ballaststoffe als Reis oder Quinoa. Dieses Getreide ist vor allem für Diabetiker gut geeignet.
Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien unterstützt Freekeh den Organismus bei der Bekämpfung von Freien Radikalen und wirkt entzündungshemmend.
Freekeh enthält Gluten, da es eine Weizensorte ist.
Freekeh ist reich an:
- Proteinen (5 – 9 g i.g.Z. 100g)
exzellente Energiequelle - Ballaststoffen (4 – 5 g i.g.Z. 100g)
halten den Blutzuckerspiegel stabil
verhindern Heißhungerattacken
sorgen für eine längere Sättigung
Unterstützen das Wachstum gesunder Darmbakterien
halten die Darmflora gesund
unterstützen eine gute Verdauung - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
Unterstützt das Immunsystem
Magnesium
Unterstützt eine gesunde Muskulatur
Sorgt für ein ausgeglichenes Nervensystem - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Achtung:
Freekeh kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Freekeh muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Wird dieses Getreide mit Hülsenfrüchten kombiniert, können die gemeinsamen Nährstoffe besser aufgenommen werden, und die Proteinaufnahme wird maximiert.
Freekeh wird wie Reis zubereitet. Das ganze Korn benötigt eine Kochzeit von ca. 40 Minuten, das gebrochene Korn benötigt nur ca. 20 Minuten. Das Getreide verträgt sich gut mit kräftigen Gewürzen.
Freekeh findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Currys, Suppen, Eintöpfen, als Füllung von Gemüse.
Gerösteter grüner Weizen (Körner getrocknet)
(Auch Freekeh genannt)
(Kochzeit ganzes Korn 40 Minuten, gebrochenes Korn 20 Minuten)

Gerösteter grüner Weizen ist ein Hartweizen, der vor der eigentlichen Reife geerntet wird. Zur besseren Haltbarkeit wird das Getreide über offenem Feuer geröstet. Daher rührt der rauchig-nussige Geschmack des Getreides. Seine Konsistenz ist bissfest.
Gerösteter grüner Weizen liefert mehr gesunde Proteine und Ballaststoffe als Reis oder Quinoa. Dieses Getreide ist vor allem für Diabetiker gut geeignet.
Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien unterstützt gerösteter grüner Weizen den Organismus bei der Bekämpfung von Freien Radikalen und wirkt entzündungshemmend.
Gerösteter grüner Weizen enthält Gluten, da es eine Weizensorte ist.
Gerösteter grüner Weizen ist reich an:
- Proteinen ( 5 – 9 g i.g.Z. 100g)
exzellente Energiequelle - Ballaststoffen ( 4 – 5 g i.g.Z. 100g)
halten den Blutzuckerspiegel stabil
verhindern Heißhungerattacken
sorgen für eine längere Sättigung
Unterstützen das Wachstum gesunder Darmbakterien
halten die Darmflora gesund
unterstützen eine gute Verdauung - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut
Unterstützt das Immunsystem
Magnesium
Unterstützt eine gesunde Muskulatur
Sorgt für ein ausgeglichenes Nervensystem - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Achtung:
Gerösteter grüner Weizen kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Gerösteter grüner Weizen muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Wird dieses Getreide mit Hülsenfrüchten kombiniert, können die gemeinsamen Nährstoffe besser aufgenommen werden, und die Proteinaufnahme wird maximiert.
Gerösteter grüner Weizen wird wie Reis zubereitet. Das ganze Korn benötigt eine Kochzeit von ca. 40 Minuten, das gebrochene Korn benötigt nur ca. 20 Minuten. Das Getreide verträgt sich gut mit kräftigen Gewürzen.
Gerösteter grüner Weizen findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Currys, Suppen, Eintöpfen, als Füllung von Gemüse.
Gerste (Körner getrocknet)
(Kochzeit 45 Minuten)

Gerste ist ein ganzes Getreidekorn und nährstoffreicher als sein geschliffenes Innere (Graupen). Gerste hat einen kräftig nussigen Geschmack.
Das Gerstenkorn kann gekocht gegessen werden. Oft wird es auch mit Reis verglichen. Nach dem Kochen behält es seine Form mit einer bissfesten Struktur.
Mit ihrem hohen Nährstoffanteil gehört Gerste zum regionalen Superfood. Es ist in der Lage, Cholesterin im Darm so zu binden, dass der Cholesterinspiegel im Blut reguliert und gesenkt werden kann.
Gerste ist der beste Lieferant von resistenter Stärke. Dies gilt vor allem für Vollkorngerste oder grob geschrotete Gerste.
Gerste ist reich an:
- Proteinen ( 2 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (4 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung - Kalium
Reguliert den Blutdruck
Wichtig für starke Knochen
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Phosphor
Stabilisiert die Körperzellen
Wichtig für starke und gesunde Knochen - Selen
Schützt Körperzellen vor Freien Radikalen
Unterstützt die Funktion der Schilddrüse
Stärkt das Immunsystem
Ist Entzündungshemmend
Unterstützt einen gesunden Stoffwechsel - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Achtung:
Gerste kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Gerste muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Gerste findet in der Küche Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, als Risotto, Beilage.
Gerste wird in der dreifachen Salzwassermenge
ca. 45 Minuten geköchelt. Anschließend mit geschlossenem Deckel 5 Minuten quellen lassen.
Goldhirse (getrocknet)
(Kochzeit 10 Minuten)
Bei der Goldhirse ist die harte Schale bereits entfernt.
Sie hat einen milden, nussigen Geschmack.
Da Goldhirse einen nennenswerten Anteil an Antioxidantien beinhaltet, kann dieses Getreide die Körperzellen vor Freien Radikalen schützen und entzündungshemmend wirken.
Goldhirse ist reich an:
- Proteinen (3,5 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffe (1,3 g i.g.Z. 100g)
nur gering vorhanden, darum sollte Goldhirse mit ballaststoffreichen Lebensmitteln kombiniert werden (Gemüse, Salat) - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Kieselsäure
Unterstützt die Konzentration
Fördert die Elastizität des Bindegewebes
Fördert die Gesundheit von Haaren und Nägeln - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
Achtung:
Hirse enthält Substanzen, die die Jodaufnahme in der Schilddrüse blockieren können. Darum ist ein zu häufiger bzw. regelmäßiger Verzehr bei einem bereits bestehenden Jodmangel nicht geeignet.
Auch hier gilt eine ausgewogene Ernährung.
Hirse ist glutenfrei und leicht bekömmlich.
Um den hochwertigen Nährstoff Eisen besser aufnehmen zu können, sollte Hirse mit Vitamin C (Paprika, Brokkoli, gerne auch etwas Zitronensaft) kombiniert werden.
Wenn Goldhirse mit Hülsenfrüchten kombiniert wird, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
Goldhirse wird in der doppelten Menge Wasser 10 Minuten gekocht, anschließend noch etwas quellen lassen. Dabei sollte die Hirse nicht gerührt werden, da sie sonst eine matschige Struktur erhält.
Goldhirse findet in der Küche Verwendung in: Gemüsepfannen, Gurrys, Patties, Salaten, als Beilage (Reisersatz), Füllung.
Graupen (Körner getrocknet)
(Kochzeit 30 Minuten)
Graupen sind geschälte und polierte Gerstenkörner. Da sie keinen äußeren Kern mehr haben, sind sie weniger nährstoffreich als das ganze Gerstenkorn. Das macht sie aber auch bekömmlicher und leichter verdaulich.
Graupen haben unterschiedliche Namen, die sich auf ihre Form und Größe beziehen.
Ihr Geschmack ist dezent nussig. Die Konsistenz ist weich mit einem angenehmen Biss.
Graupen sind reich an:
- Proteinen (2,3 – 3,7 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (3,8 – 4,6 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Kalium
Reguliert den Blutdruck
Wichtig für starke Knochen - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Phosphor
Stabilisiert die Körperzellen
Wichtig für starke und gesunde Knochen - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Graupen sind glutenhaltig.
Werden Graupen mit Hülsenfrüchten und/oder mit Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
In der Küche finden Graupen Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Pfannengerichten, als Risotto.
Die Kochzeit beträgt 30 Minuten in doppelter Menge Wasser.
Grünkern (Körner getrocknet)
(Kochzeit 10 Minuten)

Grünkern ist unreifer Dinkel, der über Holzfeuer getrocknet wird. Er gilt als regionales Superfood.
Sein intensiv rauchig-würziges Aroma ist kräftiger als herkömmlicher Dinkel. Der gekochte Grünkern ist bissfest, sein Geschmack ist fleischähnlich, er behält seine Struktur.
Grünkern hat einen hohen Anteil an dem Glückshormon Tryptophan. Dies kann eine stimmungsaufhellende Wirkung haben.
Grünkern ist reich an:
- Proteinen (4,1 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen ( ca. 3,5 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Phosphor
Stabilisiert die Körperzellen
Wichtig für starke und gesunde Knochen
Fördert eine gesunde Gehirnfunktion
Unterstützt ein gesundes Nervensystem - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn
Achtung:
Grünkern kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Grünkern muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Wird Grünkern mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
Grünkern findet in der Küche Verwendung in: Suppen, Eintöpfen, Bowls, Salaten, Gemüsepfannen, als Beilage, Risotto, Füllung (Fleischersatz).
Haferkorn (getrocknet)
(Kochzeit 30 Minuten)

Hafer ist ein heimisches Superfood und gilt als die gesündeste Getreideart überhaupt.
Hafer hat einen mild-aromatischen, süßlichen Geschmack.
Hafer ist reich an:
- Proteinen (2,5 – 3,5 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (2 g – 3,5 g i.g.Z. 100 g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
In eingeweichter Form kann der Organismus die Mineralstoffe des Haferkorns besser aufnehmen.
Das Haferkorn kann in gekochter Form gegessen werden.
Achtung:
Das Haferkorn kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund seiner Phytinsäure.
Das Haferkorn muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Hafer ist meist glutenfrei.
Wird Hafer (egal ob Flocken oder Körner) mit Hülsenfrüchten oder Milchprodukten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
Das Haferkorn wird in doppelter Menge Wasser ca. 40 Minuten gekocht. Nach dem Einweichen beträgt die Kochzeit nur noch 10 Minuten.
Haferkorn findet in der Küche Verwendung in: Risotto, Salaten, Pfannengerichten, Patties, als Fleischersatz, Eintöpfen, Suppen,
Haferflocken für: Porridge, Müsli, mit Beeren und Milchprodukten, als Bindemittel oder Paniermehlersatz. Powerballs,
Hartweizenkorn (getrocknet)
(Einweichzeit 12 Stunden – Garzeit 30 Minuten)

Das Hartweizenkorn ist ein besonders hartes Korn, mit einem hohen Gehalt an Gluten. Seine Farbe ist glasig (Bernsteinähnlich).
Sein Geschmack ist herzhafter, kräftig-nussiger als das einfache weiche Weizenkorn. Seine Konsistenz ist bissfest und behält seine Struktur.
Hartweizen versorgt den Organismus mit vielen Nährstoffen und schenkt langanhaltend Energie. Die meisten Vitalstoffe befinden sich in den Randschichten des Korns.
Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien schützt das Korn die Zellen vor Freien Radikalen.
Hartweizenkorn ist reich an:
- Proteinen (4 – 6 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen ( ca. 2-3 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Folsäure
wichtig für die Zellteilung
Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende - Kalium
Reguliert den Blutdruck
Wichtig für starke Knochen - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Aus diesem Korn wird meist Hartweizengrieß, Couscous und Bulgur hergestellt.
Seltener wird daraus Mehl gemahlen, das sich sehr gut für Pizzateige oder bestimmte Brotsorten eignet.
Das Hartweizenkorn beinhaltet mehr Gluten als das weiche Weizenkorn. Dies kann zu einer Unverträglichkeit führen und eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut auslösen.
Das Einweichen von Hartweizenkörnern vor dem Kochen ist wichtig, da es das Korn gesund und bekömmlich werden lässt. Kornmenge in dreifacher Menge Wasser 12 Stunden einweichen. Anschließend in frischem Wasser (doppelte Menge) 30 Minuten kochen.
Wird das Hartweizenkorn mit viel Gemüse kombiniert, erhöhen sich die einzelnen gesundheitlich wichtigen Komponenten. Mit Hülsenfrüchten, Milchprodukten (vor allem Parmesan bei Pasta) oder Ei kombiniert kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
In der Küche findet das Korn Verwendung in: Pfannengerichten, Salaten, als Reisersatz, Beilage.
In der Küche findet das Mehl Verwendung in: italienischen Nudelsorten, Couscous, Bulgur, Pizzateig (Semola), Hartweizenbrot (besonders knusprig), Grießnockerln, Grießklößen.
Kamutkorn (getrocknet)
(Kochzeit 30 Minuten)

Kamut ist ein Urgetreide mit einer hohen Nährstoffdichte. Sein Korn ist ca. doppelt so groß wie das Weizenkorn. Der Name ist geschützt und steht für einen biologischen Anbau ohne Gentechnik.
Es hat einen angenehmen nussig-feinen Geschmack mit einem festen, buttrigen Biss.
Mit seinem hohen Anteil an Antioxidantien kann Kamut die Zellen vor Freien Radikalen schützen. Kamut besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und kann somit chronischen Krankheiten vorbeugen.
Kamut ist reich an:
- Proteinen (ca. 14 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (ca. 8 – 9 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Selen
Schützt Körperzellen vor Freien Radikalen
Unterstützt die Funktion der Schilddrüse
Stärkt das Immunsystem
Ist Entzündungshemmend
Unterstützt einen gesunden Stoffwechsel - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Energiestoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Vitamin E
Repariert Zellschäden
Entzündungshemmend - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Kamut versorgt den Organismus mit mehr und hochwertigerem Eiweiß als andere Getreidesorten. So kann es den Organismus bei Muskelaufbau und Zellstoffwechsel fantastisch unterstützen.
Achtung:
Kamut kann eine Unverträglichkeit auslösen aufgrund des im Korn enthaltenen Glutens.
Kamut muss nicht eingeweicht werden. Doch Menschen mit einem empfindlichen Magen vertragen in der Regel das eingeweichte Korn besser (Einweichzeit 8 Stunden, danach verkürzt sich die Kochzeit.)
Kamut kann gekocht gegessen werden. Sein Mehl kann fast überall an Stelle von Weizen verwendet werden.
Kamut findet in der Küche Verwendung in: Salaten, Bowls, Eintöpfen, Suppen.
Mais
(frischer Mais – keine Einweichzeit – Garzeit ca. 20 Minuten)
(getrockneter Mais – 12 Stunden Einweichzeit – Garzeit 10 Minuten)
(Popkorn-Mais kann direkt in dem Topf gegart werden)

Mais zählt botanisch zum Getreide. In der Küche wird der Zuckermais verarbeitet.
Der Körnermais wird zu Mehl, Grieß (Polenta) oder als Öl verarbeitet.
Mais ist glutenfrei.
Sein Geschmack ist süßlich. Seine Konsistenz ist knackig-saftig.
Je frischer der Mais ist, umso süßer schmeckt er.
Mit seinen sekundären Pflanzenstoffen Lutein und Zeaxanthin kann Mais das Risiko senken, an altersbedingten Augenerkrankungen wie Makuladegeneration zu erkranken.
Mais ist reich an:
- Proteinen (ca. 3,5 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (ca. 2,5 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Folsäure
wichtig für die Zellteilung
Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende - Kalium
Reguliert den Blutdruck
Wichtig für starke Knochen - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Phosphor
Stabilisiert die Körperzellen
Wichtig für starke und gesunde Knochen - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Vitamin C
Wichtig für das Immunsystem
Frischer oder Tiefkühl-Mais enthält mehr gesunde Nährstoffe als Dosenware, der meist Zucker und Salz zugefügt sind.
Zudem hat frischer Mais weniger Kalorien als das getrocknete Korn, das wiederum mehr Eiweiß und Ballaststoffe enthält.
Wird Mais mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
Zubereitung frischer Mais: gesäubert ca. 20 Minuten dämpfen, so bleiben die wichtigen gesunden Nährstoffe erhalten, und der Geschmack bleibt angenehm süß.
In der Küche findet Mais Verwendung in: Eintöpfen, Suppen, Salaten, Currys, Bowls, Chili con/sin Carne, Pfannengerichten, Patties, als ganze Kobel, zum Grillen.
Als Polenta
Als Maisbrot
Als Tortillas – Tacos
Perlgraupen (Körner getrocknet)

Perlgraupen sind fein verarbeitete Graupen.
Ihre Kochzeit beträgt 20 Minuten.
Siehe unter Graupen
Roggenkorn (getrocknet)
(Einweichzeit 12 Stunden – Garzeit 30 Minuten)

Sein Geschmack ist intensiv kräftig-herzhaft würzig.
Als Mehl gibt Roggen Brotsorten einen herzhaften Geschmack.
Roggen ist reich an:
- Protein (ca. 3,5 g i.g.Z. 100g)
- Ballaststoffen (5 g i.g.Z. 100g)fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Kalium
Reguliert den Blutdruck
Wichtig für starke Knochen - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Vitamin E
Repariert Zellschäden
Entzündungshemmend - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Roggen enthält Gluten, ist aber glutenärmer als Weizen.
Achtung:
Bei einem Reizdarmsyndrom kann Roggen starke Blähungen, Krämpfe oder Durchfall verursachen, da die enthaltenen Kohlenhydrate im Dickdarm gären können.
Die Ballaststoffdichte kann bei manchen Menschen eine Überforderung für den Darm sein. Verdauungsprobleme sind die Folge.
Wird das Roggenkorn mit Hülsenfrüchten kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
In der Küche findet das Korn Verwendung in: Suppen, Eintöpfen, Salaten, Pfannengerichten, Aufläufen, als Beilage, Fleischersatz, Patties.
In der Küche findet das Mehl Verwendung in: Broten, Teigwaren, Blinis, Pfannkuchen.
Roggenmehl
Bei allen Mehlen gibt es eine Type-Bezeichnung, die den Mahlgrad des Korns benennt.
• Je niedriger die Zahl, desto feiner ist das Mehl
• Je höher die Zahl, desto mehr Schalenanteil
• Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe
• Je höher die Zahl, desto geschmackvoller
• Je höher die Zahl, desto dunkler das Mehl
Je niedriger die Zahl, desto eher geeignet zum Backen
Weizenkorn (getrocknet)
(Einweichzeit 12 Stunden – Garzeit 30 Minuten)

Der Geschmack vom Weizenkorn ist mild, leicht und süßlich-nussig.
Seine Konsistenz nach dem Kochen ist fest, leicht elastisch mit einem angenehmen Biss.
Das Weizenkorn ist reich an:
- Proteinen ( ca. 4 g i.g.Z. 100g)
Wertvoll und von hoher Qualität - Ballaststoffen (ca. 4 – 6 g i.g.Z. 100g)
fördern die Verdauung
unterstützen die positiven Darmbakterien
sättigen langfristig
sorgen für eine gesunde Darmflora
entzündungshemmend
bekämpfen Freie Radikale
regulieren den Blutzuckerspiegel - Eisen
Wichtig für die Blutbildung
Wichtig für den Sauerstofftransport im Blut - Folsäure
wichtig für die Zellteilung
Wichtiger Nährstoff für Schwangere und Stillende - Kalium
Reguliert den Blutdruck
Wichtig für starke Knochen - Magnesium
Wichtig für einen guten Muskelaufbau
Wichtig für eine gesunde Muskulatur
Wichtig für starke Nerven - Mangan
Wichtig für den Aufbau von Knorpel, Knochen und Bindegewebe
Unterstützt die Energiegewinnung der Zellen
Unterstützt den Stoffwechsel - Phosphor
Stabilisiert die Körperzellen
Wichtig für starke und gesunde Knochen - Vitamin B
Wichtig für einen gesunden Stoffwechsel
Wichtig für ein stabiles Nervensystem
Wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn - Vitamin E
Repariert Zellschäden
Entzündungshemmend - Zink
Unterstützt das Immunsystem
Fördert die Wundheilung
Fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten
Diese Nährstoffe stecken nur in dem vollen Korn. Stark verarbeitete Weißmehlprodukte liefern nur „leere Kalorien“ ohne hochwertige Nährstoffe, da die wertvolle Schale und der Keimling entfernt worden sind. Daher sollten immer Vollkornvarianten gewählt werden.
Achtung:
Das Weizenkorn beinhaltet Gluten. Dies kann zu einer Unverträglichkeit führen und eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut auslösen.
Das Einweichen von Weizenkörnern vor dem Kochen ist wichtig, da es das Korn gesund und bekömmlich werden lässt. Kornmenge in dreifacher Menge Wasser 12 Stunden einweichen. Anschließend in frischem Wasser 30 Minuten kochen.
Wird das Weizenkorn mit Milchprodukten, Hülsenfrüchten oder Ei kombiniert, kann der Körper das pflanzliche Eiweiß deutlich effektiver aufnehmen und verarbeiten.
In der Küche findet es Verwendung in: Pfannengerichten, Bowls, Salaten, Eintöpfen, Suppen.
Weizenmehl
Bei allen Mehlen gibt es eine Type-Bezeichnung, die den Mahlgrad des Korns benennt.
• Je niedriger die Zahl, desto feiner ist das Mehl
• Je höher die Zahl, desto mehr Schalenanteil
• Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe
• Je höher die Zahl, desto geschmackvoller
• Je höher die Zahl, desto dunkler das Mehl
Je niedriger die Zahl, desto eher geeignet zum Backen
Pseudogetreide:
Pseudogetreide gehört botanisch nicht zur Kategorie Gräser. Es wird aber ähnlich verwendet und kann ebenfalls gekocht gegessen werden. Pseudogetreide ist glutenfrei.
Amaranth
(Kochzeit 20 Minuten)

Amaranth ein glutenfreies Pseudogetreide, das seinen Ursprung in Südamerika hat. Die kleinen Samen haben einen nussigen Geschmack. Es kann gekocht als Beilage, in Aufläufen oder als Patties verwendet werden. Es gibt auch eine gepuffte Form, die gerne in Müslis, Power Balls oder Müsliriegeln eingesetzt wird.
Dieses Pseudogetreide darf von Babys (bis mindestens 12 Monaten) auf keinen Fall gegessen werden.
Amaranth gepoppt

Gepoppter Amaranth besteht aus Amaranthkörnern, die in einer Pfanne ohne Fett so lange erhitzt werden, bis die Körner aufplatzen.
Sie können als Fertigprodukt gekauft werden.
In der Küche finden sie Verwendung in: Müslis, Snacks, als Topping in Salaten, Bowls, Suppen, Obstsalaten, Power-Balls, Füllungen, Patties,
Buchweizen (Körner getrocknet)
(Kochzeit 10 Minuten)

Buchweizen gehört botanisch nicht zu den Getreidesorten, sondern zu den Knöterichgewächsen, daher wird es als Pseudogetreide aufgelistet.
Er gilt als Superfood und ist extrem vielseitig verwendbar.
Buchweizen enthält kein Gluten.
Weitere Informationen unter…
Quinoa
(Kochzeit 12 Minuten)

Quinoa ein nährstoffreiches Pseudogetreide ohne Gluten. Seinen Ursprung hat er aus Südamerika. Sein Geschmack ist mild-erdig-nussig. Seine Außenhülle ist knackig, wobei sein Kern weich ist. Im Handel ist Quinoa als weißes (milder Geschmack, etwas weich im Biss), rotes (nussiger und kräftiger Geschmack, bissfest), oder schwarzes (sehr intensiver Geschmack, stärkste Knackigkeit im Biss) Korn erhältlich.
Dieses Pseudogetreide darf von Babys (bis mindestens 12 Monaten) auf keinen Fall gegessen werden.
Rosenkohl
Der wichtigste sekundäre Pflanzenstoff von Rosenkohl ist Sulforaphan, ein starkes Senföl, das in der Lage ist, freie Radikale abzuwehren. Somit kann Rosenkohl dazu beitragen, den Alterungsprozess zu verlangsamen, chronischen Krankheiten entgegenwirken und das Entstehen von Krebszellen in unserem Körper verhindern.

Amaranth
Amaranth ein
glutenfreies Pseudogetreide, das seinen Ursprung in Südamerika hat. Die kleinen Samen haben einen nussigen Geschmack. Es kann gekocht als Beilage, in Aufläufen oder als Patties verwendet werden. Es gibt auch eine gepuffte Form, die gerne in Müslis, Power Balls oder Müsliriegeln eingesetzt wird.
In Amaranth steckt viel Calcium, das unsere Knochen schützt, stärkt und somit dem Entstehen Osteoporose vorbeugen kann.
Der hohe Anteil an Eisen in Amaranth fördert die Blutbildung sowie den Transport von Sauerstoff im Körper und unterstützt das Immunsystem positiv. Kombiniert mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln wird die Aufnahme dieses Mineralstoffes verbessert.
Mit Amaranth werden unsere Nerven mit dem Mineralstoff Magnesium ausreichend versorgt, und kann daher bei stressigen Situationen helfen. Aber auch für Sportler, die sehr leistungsfähig sein möchten, ist Amaranth ein wunderbares Lebensmittel, das Kraft und Muskelarbeit unterstützt.
Mit seinem hohen Anteil an Tryptophan, das die Vorstufe des Glückshormons Serotonin ist, hat Amaranth außerdem einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung und das Wohlbefinden. Es kann ebenfalls die geistige Leistungsfähigkeit steigen.
Amaranth ist zudem ein sehr guter Lieferant für gesundes pflanzliches Eiweiß. Mit seiner Eiweiß-Zusammensetzung ist es dem tierischen Eiweiß sehr ähnlich. Es fördert den Muskelaufbau, unterstützt den Organismus bei der Reparatur der Muskeln und kann sie fit halten.
Der hohe Anteil an gesunden ungesättigten Fettsäuren unterstützt stabiler Cholesterinspiegel.
Die wenigen Kohlenhydrate, die in den Amaranth-Körnern stecken, können vom Organismus leicht in Energie umgewandelt werden. Der positiv hohe Ballaststoffanteil sättigt langfristig und hält die Darmflora gesund. Das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, kann somit gesenkt werden. Eine gesunde Darmflora hilft dem Organismus, Krebszellen zu vernichten. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken.
Auch Bluthochdruck kann mit dem Verzehr von Amaranth gesenkt werden.
Da Amaranth glutenfrei ist, können Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit hier ohne Probleme zugreifen.
Ein regelmäßiger Verzehr kann chronische Kopfschmerzen und Migräneanfälle lindern.
Doch Amaranth kann auch die Aufnahme und Verwertung von Eiweiß, manchen Mineralstoffen und auch von Vitaminen aus der Nahrung hemmen.
Sein Geschmack ist leicht nussig. Gewaschener Amaranth muss mit der dreifachen Menge an Wasser 30 Minuten gekocht werden.
Achtung:
Amaranth sollte vor jedem Verzehr gewaschen werden, da sich in den Randschichten Gerbstoffe befinden, die die Aufnahme von Vitaminen verhindern können.
Dieses Pseudogetreide darf von Babys (bis mindestens 12 Monaten) auf keinen Fall gegessen werden.
Denn Amaranth beinhaltet verschiedene Stoffe, durch die Babys Schwierigkeiten haben, notwendige Nährstoffe aufzunehmen. Das kann dazu führen, dass ihre Entwicklung und ihr Wachstum beeinträchtigt wird.
Amaranth kann z.B. die Verdauung belasten, da der Verdauungstrakt von Säuglingen noch nicht voll ausgereift ist. Die Babys reagieren empfindlicher auf die Bitterstoffe, die in Amaranth stecken.
Amaranth weist einen hohen Anteil an Oxalsäure auf. Dieser ist zu hoch für Babys. Es besteht die Möglichkeit, das die Nieren von Säuglingen zu stark belastet werden.

Alkohol
Da der Organismus Alkohol als gefährliches Gift ansieht, hat der Abbau von Alkohol Priorität. Dadurch werden andere Stoffwechselprozesse in der Leber zurückgestellt.
Zunächst wird vor allem die Fettverbrennung gestoppt – ein natürlicher Schutzmechanismus. Der Körper lagert das Fett ein, wodurch das Abnehmen erschwert wird. Der Konsum von Alkohol führt außerdem zu Schwankungen des Blutzuckerspiegels: Unterzuckerung, gefolgt von Heißhungerattacken können die Folge sein.

Artischocke
Die Artischocke ist eine Distelpflanze mit essbaren knospigen Blütenständen. Die unteren fleischigen Schuppenblätter und der innen sitzende Artischockenboden sind essbar. Die auf dem Boden sitzenden Härchen, auch Heu genannt, können nicht verzehrt werden.
Die ganze Artischocke wird meist, je nach Größe zwischen 20 – 40 Minuten in Salzwasser, oder Dampfgarer gekocht. Ihr Geschmack ist feinherb. Das Artischockenfleisch, dass sich am unteren Teil der Blätter befindet, wird mit den Zähnen abgezogen.
Der Artischocke wird eine ebenso appetitanregende wie verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung nachgesagt. Da durch ihren Verzehr eine Senkung des Gesamtcholesterins bis zu zwölf Prozent möglich ist, spielt dies auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung gegen Arteriosklerose.
Die Artischocke enthält den Bitterstoff Cynarin, der den Stoffwechsel von Leber und Galle anregt. Aus diesem Grund ist die Artischocke auch für eine Diät zu empfehlen.
Cynarin regt nicht nur den Speichelfluss an sondern auch die Magensäureproduktion.
Artischocken enthalten außerdem den natürlichen präbiotischen Ballaststoff Inulin. Der schützt unsere Darmflora, die Ballaststoffen geben den gesunden Darmbakterien genügend Nährstoff.
Inulin unterstützt ebenfalls den Blutzuckerspiegel positiv.
Mit ihren Wirkstoffen helfen Artischocken dem Organismus bei der Entgiftung, fördern die Verdauung und regen die Gallenproduktion an. Der Fettspiegel im Blut wird positiv beeinflusst.
Der Verzehr von Artischocken unterstützt folgende Organe bei ihrer Arbeit:
- Galle
- Leber
Der Verzehr von Artischocken kann sich positiv auswirken auf:
- Krampfadern
- Hämorrhoiden
- Sodbrennen
Der Verzehr von Artischocken hilft bei folgenden Prozessen des Körpers:
- Entgiftung
- Steigerung der Lebertätigkeit
- Regulierung der Magensäure
- Unterstützung der Verdauung
- Senkung des Cholesterinspiegels
- Schutz vor Einlagerungen in den Zellen der Gefäßwände
- Auflösung von Plaques in den Gefäßwänden
- Abwehr von zellschädigenden Stoffen
- Erhaltung einer gesunden Darmflora durch „Fütterung“ mit gesunden und nützlichen Darmbakterien
- Schnelleres Ausscheiden von unerwünschten Wasseransammlungen
Du kannst Artischocken sowohl frisch als auch eingelegt im Glas kaufen.

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