
Radieschen
Radieschen enthalten eine große Menge an Senfölen, die die Bildung von Verdauungssäften in Magen und Galle der Leber anregen. Außerdem besitzen Senföle antientzündliche Stoffe. Sie wirken wie ein pflanzliches Antibiotikum und hemmen das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen – auch in unserem Darm.
Der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan, der Radieschen ihre rote Farbe verleiht, ist zudem ein starkes Antioxidans, das freie Radikale im Körper abfangen, Entzündungen hemmen, Zellen schützen und die Herzgesundheit unterstützen kann.
„Dieser Wirkstoff … kann sogar dafür sorgen, das Krebszellen sich selber vernichten“
Weiterhin versorgen uns Radieschen mit B-Vitaminen, Eisen (wichtig für die Blutbildung), Kalium (unterstützt die Herzgesundheit und sorgt für kräftige Muskeln) Kalzium (fördert stabile Knochen), und Magnesium (wichtig für eine gute Muskelfunktion).
Ihre gesunden Ballaststoffe fördern unsere Darmtätigkeit und bringen eine träge Verdauung wieder in Schwung.
Untersuchungen haben gezeigt, dass ein täglicher Verzehr von Radieschen über zwölf Wochen den Blutzuckerspiegel senken kann. Bei größerem Verzehr können sich jedoch Gase im Darm entwickeln und Bauchschmerzen verursachen. Dafür verantwortlich sind die unverdaulichen Zuckerarten Raffinose, Stachyose und Verbascose.
Der Verzehr von Radieschen wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und sorgt dafür, diesen stabil zu halten.
Ihr hoher Anteil an Vitamin-C stärkt das Immunsystem und unterstützt die Abwehrkräfte.
Die grünen Blätter enthalten noch mehr Vitamine und Mineralstoffe als die kleinen roten Knollen selbst. Also: nicht entfernen, sondern als Smoothie oder püriert in der Salatsauce verwenden.
Die Folsäure, die in Radieschen steckt, ist wichtig für Zellteilung und Zellerneuerung. Dies ist besonders wichtig in der Schwangerschaft. Darum dürfen Schwangere hier gerne zugreifen.
Verschrumpelte Radieschenknollen werden in Eiswasser wieder knackig.
